Salatschleuder Test

Derzeit testen wir die besten Salatschleudern und stellen die Ergebnisse bald an dieser Stelle vor

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Unabhängig ob der Salat die Hauptmahlzeit oder nur eine Beilage bildet, nimmt die Zubereitung nicht selten länger in Anspruch als die der anderen Zutaten auf dem Tisch. Das liegt nicht zuletzt an der Reinigung und der Zeit, die der Salat bis zum Trocknen nach dem Waschen benötigt. Mit einer Salatschüssel lässt sich dieser Zeitraum auf ein Minimum verkürzen. Anstatt den Salat in einem Sieb abtropfen zu lassen, wird dieser in der Salatschüssel innerhalb kürzester Zeit von überflüssigen Wasseranhaftungen befreit. Was diesen praktischen Haushaltshelfer zudem noch auszeichnet, verrät der nun folgende Produktvergleich.

Wie funktioniert eine Salatschleuder?

Eine Salatschleuder macht sich die Geschwindigkeit, die beim Drehen entsteht zunutze, um das an den Salatblättern anhaftende Wasser zu entfernen. Nach diesem einfachen Prinzip arbeitet ein Großteil aller auf dem Markt erhältlichen Salatschleudern. Dennoch gibt es einige Details, die es möglich machen, die Qualität der einzelnen Modelle besser einzuschätzen. Die wichtigsten vier Kriterien für die Verwendung einer Salatschleuder werden daher hier einmal genauer untersucht.

Aufbau einer Salatschleuder

Im Wesentlichen setzt sich eine Salatschleuder aus drei Bestandteilen zusammen. Dazu gehören die Schüssel, das Sieb und der Deckel. Der Salat wird dabei immer in das Sieb gegeben. Dies kann sowohl nach dem Waschen erfolgen oder die einzelnen Salatblätter werden direkt im Sieb unter fließendem Wasser von Erdanhaftungen gereinigt. Danach wird der noch feuchte Salat im Sieb in die Schüssel gestellt. Die Schüssel dient dazu, das beim Schleudern auslaufende Wasser auf dem Boden aufzufangen. Dazu ist zwischen den Böden des Siebs und der Schüssel in der Regel so viel Platz, dass das Wasser nicht mehr mit dem Salat in Kontakt kommt. Der Deckel einer Salatschleuder erfüllt gleich mehrere wichtige Aufgaben. Zum einen schließt dieser die Salatschleuder so ab, dass kein Wasser beim Schleudern austreten kann und darüber hinaus befindet sich dort auch der Schleuderantrieb. Dieser ist zumeist in der Mitte oder am Rand des Deckels platziert und kann ohne viel Kraftanstrengung betätigt werden. Ist der Salat trocken, kann der Deckel leicht entfernt werden. Während der trockene Salat mit dem Sieb entnommen werden kann, verbleibt das Wasser in der Schüssel zurück und kann jederzeit ausgegossen werden.

Die verschiedenen Antriebe einer Salatschleuder

Der sich im Deckel befindliche Antrieb kann auf verschiedene Weisen betätigt werden. Dazu zählt zum einem die Kurbel und zum anderen der Seilzug. Der Seilzug ist sehr einfach, da nur das Seil herausgezogen werden muss und schon beginnt sich das Sieb zu drehen. Je schneller das Ziehen erfolgt, umso schneller dreht sich auch das Sieb. Das spart weitere Zeit und vereinfacht so die Zubereitung noch weiter. Jedoch entsteht beim Antrieb mit einem Seilzug vor jedem Mal eine kurze Verzögerung. In dieser Zeit muss sich zuerst das Seil ganz zurückziehen. Wird der Seilzug vorher bedient, tritt nur ein Bruchteil des Wassers aus und der Zeitraum bis der Salat ganz getrocknet ist, verlängert sich dementsprechend. Ohne Unterbrechungen funktioniert dagegen der Antrieb per Kurbel. Diese wird so lange gedreht, bis der Salat trocken ist und weiterverarbeitet werden kann. Dafür ist jedoch mehr körperliche Kraft erforderlich als beim Betätigen eines Seilzugs. Als dritte Variante gibt es auch elektrisch betriebene Salatschleudern. Bei diesen wird über einen kleinen Motor das Sieb in Bewegung versetzt. Jedoch werden die elektrischen Varianten zum Großteil für gastronomische Betriebe hergestellt und verfügen daher über Mengen von 10 kg und mehr, die in einem normalen Haushalt nur sehr selten verzehrt werden.

Nützliche Extrafunktionen zum Betrieb einer Salatschleuder

Immer mehr Salatschleudern verfügen auch über praktische Extras, welche das Trocknen des Salats zu einem Kinderspiel machen sollen. Ein gutes Beispiel dafür ist der Turboknopf an einer Salatschleuder. Wird dieser gedrückt, maximiert sich die Geschwindigkeit um bis zu 50 %. Dadurch kann sich auch bei einer größeren Menge Salat kein Wasser zwischen den einzelnen Blättern ansammeln. Ein weiteres Extra stellt die Stopptaste da. Wird diese gedrückt, kommt das Sieb der Salatschleuder wesentlich schneller zum Stillstand. Das ist besonders dann praktisch, wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht oder mehrere Portionen Salat gewaschen und geschleudert werden müssen.

Geeignete Verwendungszwecke für eine Salatschleuder

Wie es der Name bereits verrät, ist eine Salatschleuder in erster Linie zum Schleudern von Salat geeignet. Dennoch lassen sich darin natürlich auch weitere Lebensmittel, die vor dem Verzehr gewaschen werden müssen, trocknen. Dazu zählen zum Beispiel Kräuter, frischer Spinat oder auch Beeren. Bei Letzteren erweist es sich als sehr praktisch, dass die Geschwindigkeit bei vielen Salatschleudern sehr flexibel genutzt werden kann. Je langsamer die Kurbel gedreht oder der Seilzug gezogen wird, umso langsamer bewegt sich auch das Sieb. Himbeeren oder auch Blaubeeren reiben so weniger stark aneinander, was auch einen Austritt des Saftes aus den Früchten verhindert. Darüber hinaus kann jedes Einzelteil der Salatschleuder auch einzeln genutzt werden. Das Sieb kann so zum Beispiel ebenfalls zum Abtropfen von Pasta oder gekochtem Gemüse verwendet werden. Mit der Schüssel verhält es sich ähnlich. Sobald das Wasser weggeschüttet wurde, kann diese auch für die weitere Zubereitung des Salats verwendet werden. In Kombination mit dem Deckel kann die Salatschleuder wie eine Frischhaltedose verwendet werden, um etwa Reste im Kühlschrank aufzubewahren. Der Nutzen der Salatschleuder hört somit noch lange nicht beim Trocknen von Salatblättern auf.

Auf welche Kriterien sollte man beim Kauf achten?

Die Auswahl an Salatschleudern ist bereits seit Jahren sehr umfangreich. Wer zum ersten Mal eine Salatschleuder kaufen möchte kann da bei der eigenen Recherche schnell an seine Grenzen stoßen. Damit der Kauf möglichst entspannt verläuft, gibt es einige Merkmale die bei jeder Salatschleuder, die Kaufentscheidung erleichtern. Dazu zählen:

Die am häufigsten verwendeten Materialien

Da beim Trocknen des Salats die Salatschleuder immer wieder mit Wasser in Kontakt kommt, beschränkt sich die Auswahl der Materialien häufig auf Kunststoffe sowie rostfesten Edelstahl. Letztere sorgt für ein erhöhtes Gewicht, was eine größere Standfestigkeit während des Arbeitens zur Folge hat. Als Nachteil von Edelstahl erweist sich dagegen die Tatsache, dass dieser nicht durchsichtig ist und so immer wieder das Schleudern unterbrochen werden muss. Dies ist notwendig um nachzusehen, ob der Salat bereits getrocknet ist oder Wasser aus der Schüssel abgeschüttet werden muss. Bei einer Salatschleuder aus Kunststoff treten diese Unterbrechungen nicht auf, da sich der Wasserstand leicht mit den Augen nachvollziehen lässt. Zudem verfügen viele moderne Salatschleudern über einen Kunststoffring auf der Unterseite der Schüssel. Dieser verhindert, dass sich die Schüsseln durch die Drehung bewegen und so während des Drehens festgehalten werden müssen.

Die passende Größe auswählen

Eine Salatschleuder wird in einer Vielzahl von Größen angeboten. Angegeben wird die Größe jeweils wie bei Schüsseln oder auch Töpfen üblich in Liter. Von einem bis zu 5 Liter und mehr, kann jeder so die passende Größe auswählen. Da in einem Haushalt nur selten mehr als eine Salatschleuder zu finden ist, sollte die Größe dagegen nicht zu gering gewählt werden. Denn je mehr Salatblätter sich im Sieb befinden, umso höher ist auch die Chance, dass sich noch Restfeuchtigkeit in den Zwischenräumen befindet. Zudem bieten größere Salatschleudern mehr Platz für das austretende Wasser, so dass dieses nicht bereit während des Schleuderns entleert werden muss. Bei der Wahl der Größe sollten auch die Maße bedacht werden. Mit diesen ist es leicht abzuschätzen, für welche Salatschleuder noch Platz in einem der Küchenschränke ist. Auch in Punkto Design hat sich innerhalb nur weniger Jahre die Auswahl an Farben und Formen deutlich vervielfacht. Die Salatschleuder wirkt so nicht länger wie ein Fremdkörper, sondern passt sich perfekt der Farbgestaltung der Küche an.

Die bevorzugte Reinigung beachten

Die einfache Reinigung per Spülmaschine ist in immer mehr Haushalten zur Regel als zu einer bequemen Ausnahme geworden. Damit eine Salatschleuder in der Spülmaschine gereinigt werden kann, muss diese entweder über den Zusatz „spülmaschinengeeignet“ oder noch besser „spülmaschinenfest“ verfügen. Letzterer ist deshalb besser, da der Hersteller dadurch garantiert, dass die Salatschleuder weder an den einzelnen Bestandteilen noch an der Maschine Schaden während des Spülens nimmt. Bei spülmaschinengeeigneten Salatschleudern ist dies zwar so gut wie sicher, kann jedoch nicht abschließend garantiert werden. Das Risiko liegt somit beim Besitzer. Fehlen beide Zusatzbezeichnungen sollte die Salatschleuder immer per Hand gereinigt werden. Am einfachsten ist dies wenn diese zuvor in ihre Einzelteile zerlegt wurde. Vielfach kann hierfür sogar der Deckel entfernt werden, um aufgefangenes Wasser restlos zu entfernen. Ansonsten ist die Reinigung in der Regel sehr unkompliziert, dass es beim Schleudern weder zu Verunreinigungen, sondern lediglich zum Kontakt mit Wasser kommt.

Originale Ersatzteile erhöhen den langjährigen Nutzen

Bei starker Beanspruchung kann es mitunter passieren, dass der Antrieb im Laufe der Zeit Verschleißerscheinungen zeigt. Daher ist es vor einem Kauf auch wichtig sich über den möglichen Austausch von Einzelteilen zu informieren. Einfacher ist die Chance hierfür, wenn es sich um einen bekannten Hersteller handelt. Diese erhöhen die Kundenbindung, indem sie Einzelteile kostenpflichtig als Ersatzteile zur Verfügung stehen. Da es sich dabei um originale Ware handelt, besteht zudem nicht die Gefahr, dass die Maße nicht perfekt zueinander passen. Denn nur wenn dies gewährleistet ist, kann eine Salatschleuder wirklich ganze Arbeit leisten. Bei günstigeren Modellen kann die Salatschleuder natürlich dennoch weiterhin als Schüssel und Sieb zum Einsatz kommen.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis genau abschätzen

Salatschleudern werden aktuell in allen Preissegmenten angeboten. Um ein gutes Angebot von einem schlechteren Unterscheiden zu können, erfordert es daher ein sehr genaues Auge. Mit durchschnittlichen Preisen zwischen 10 – 50 Euro wird zwar das Haushaltsbudget nicht überstrapaziert und dennoch wollen die Besitzer natürlich einen Fehlkauf vermeiden. Daher sollte der erste Blick immer der Verarbeitung gelten. Das Sieb sollte zum Beispiel nicht zu dünn sein, damit sollte dieses aus Kunststoff geformt sein, da dieses Material nicht bereits nach kurzer Zeit deutliche Gebrauchsspuren aufweist. Der zweite Blick sollte danach gleich dem Antrieb gelten. Lässt sich dieser nur schwer bedienen, verbessert sich dies auch nicht, wenn das Sieb mit Salat befüllt wird. Bei einem Kauf im Internet geben die Erfahrungen anderer Nutzer in den Kundenkommentaren und Bewertungen wichtige Hinweise auf die Handhabung sowie die Qualität der Salatschleuder.

Fazit

Eine Salatschleuder ist weit mehr als nur eine Spielerei in einem gut sortierten Haushalt. Neben der einfachen Handhabung hält die Salatschleuder auch eine echte Zeitersparnis beim Trocknen von Salatblättern bereit. Denn nasse Salatblätter verwässern oftmals das Dressing und machen daher nur wenig Lust auf Salat. Darüber hinaus kann eine Salatschleuder ebenfalls als Sieb sowie Schüssel verwendet werden. Diese Vielzahl an Verwendungszwecken zahlt sich besonders in einer kleinen Singleküche aus, in der nur wenig Stauraum zur Verfügung steht. Insgesamt ist eine Salatschleuder, auch aufgrund des geringen Kaufpreises, ein Gewinn für jeden Haushalt, in dem regelmäßig Salate serviert werden.

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