Überwachungskamera Test

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Die heimischen vier Wände, sei es das Familienhaus oder die eigene Wohnung, ist für den Menschen ein Rückzugsort und somit der intime Hort des Friedens. Selbstverständlich möchte jeder Mensch sein Eigentum in Sicherheit wissen, was auch für gewöhnlich kein Problem darstellt – sofern der Mensch Zuhause ist. Das Gefühl der Unsicherheit kommt jedoch auf, wenn der Mensch für eine gewisse Zeit sein Heim verlässt und somit sein Eigentum ungeschützt zurücklassen muss. Die Berichte über die zunehmende Anzahl der Einbrüche schockieren die Eigentümer und bedauerlicherweise ist die Anzahl der Einbrüche in den vergangenen Jahren nicht rückläufig. Auch der Gedankengang, dass sich die Einbrüche einzig und allein auf die Einfamilienhäuser in ruhiger Wohnlage beschränken würde, ist überaus trügerisch und gefährlich. Die Statistik zeigt, dass auch Wohnungen in oberen Geschosslagen ebenso häufig von Einbrüchen betroffen sind wie freistehende Einfamilien- oder Reihenhäuser. Die Gefahr ist gegenwärtig und nur zu gern gibt sich der Mensch der vermeintlichen Ansicht hin, dass schon nichts passieren wird. Ist die Wohnung oder das Haus nach der Rückkehr des Menschen jedoch erst einmal leergeräumt, so ist der Schock und der Schaden zumeist groß.

Überwachungskamera – was gibt es zu beachten?

Es ist jedoch nicht immer die Gefahr von Außen, die das Eigentum des Menschen bedroht. Hundebesitzer, die erst kürzlich einen Welpen in das eigene Leben geholt haben, werden die damit verbundenen Schwierigkeiten kennen. Der Hund ist es noch nicht gewohnt allein zu sein und bereitet in der Abwesenheit des Herrchens oder Frauchens daheim in den heimischen vier Wänden ein Chaos, welches ebenfalls zu einem Schock führen kann. Die Schäden an dem Eigentum können dabei durchaus kostenintensiv werden und viele Menschen stellen sich anschließend die Frage, warum die wichtige Sicherheit der heimischen vier Wände bzw. des Eigentums nicht direkt im Fokus stand. Sicherlich ist der Umstand stimmig, dass gerade ein Einbruch in vielen Fällen nicht hätte verhindert werden können, doch gilt es als erwiesen, dass mit einer Überwachungskamera die Sicherheit der eigenen vier Wände und des darin befindlichen Eigentums erheblich gesteigert werden kann. So ist bereits die erheblich zeiteffektivere Aufklärung eines Einbruchs mithilfe einer Überwachungskamera ein sehr abschreckendes Argument für die ungebetenen Gäste und auch für Hundebesitzer kann eine Überwachungskamera sehr wichtige Erkenntnisse darüber liefern, wo genau bei dem kleinen Liebling noch die Schwachstellen zu finden sind. Der Erwerb einer Überwachungskamera ist somit eine sehr gute Investition in das wichtigste Bedürfnis des Menschen, dem Bedürfnis nach Sicherheit seines Heims in seiner Abwesenheit.

Welches System ist das Richtige?

Natürlich könnte der Mensch nunmehr direkt losrennen und eine Überwachungskamera erwerben, doch empfiehlt es sich vorher einen prüfenden Blick auf die verschiedenen Systeme zu werfen. Allein mit dem Blindkauf irgendeiner Überwachungskamera ist schlussendlich keinem Menschen gedient, da ja auch jedes zu schützende Heim seine ganz ureigenen Voraussetzungen mit sich bringt und viele Systeme auch von ganz bestimmten Voraussetzungen abhängig gemacht werden müssen. Eine Überwachungskamera ist nicht gleich eine Überwachungskamera, es gibt durchaus Unterschiede. Zunächst erst einmal wird in der Branche unterschieden zwischen einem Netzwerksystem und einem sogenannten Stand-Alone-System. Beide Systeme der Überwachungskamera haben durchaus ihre eigenen Vor- und auch Nachteile, doch zunächst sollte man sich erst einmal darüber im Klaren sein, was genau man mit welchem System der Überwachungskamera bekommt.

Die kabellose Variante

Die Netzwerk-Kamera, die in der Branche auch als IP-Kamera bekannt ist, operiert auf der Basis einer Verbindung zwischen einem Computer und der Überwachungskamera. Diese Verbindung wird mittels eines Netzwerkes hergestellt, in dem sowohl die Überwachungskamera als auch der Computer als eigenständige Komponenten mit einer jeweils eigenen IP-Adresse fungieren. Der große Vorteil einer IP-Überwachungskamera liegt in dem Umstand, dass aufgrund der Onlineverbindung über das Internet keinerlei Verbindungskabel zwischen den einzelnen Komponenten benötigt wird und dass die Bilder der Überwachungskamera direkt auf den Computer übertragen werden. Somit lassen sich die Bilder und Videos problemlos speichern. Für gewöhnlich kann eine derartige Kamera auch mit einem Smartphone oder einem Tablet gekoppelt werden, so dass der Nutzer mobil von unterwegs aus auf die Überwachungstechnik zugreifen kann. Entsprechende Apps können zumeist auf den entsprechenden Seiten der Anbieter kostenlos heruntergeladen werden. Der große Nachteil jedoch liegt in dem Umstand, dass eine Internetverbindung zwischen den beiden Komponenten ebenfalls eines besonderen Schutzes bedarf. Unterbleibt dieser Schutz, so besteht die Gefahr eines Hacker-Angriffs, der die Überwachungstechnik manipuliert oder gänzlich deaktiviert.

Wie kann eine WLAN-Kamera über das Netzwerk abgesichert werden?

Allein schon aus Komfort-Gründen entscheiden sich viele Menschen für die WLAN-Lösung bei der Überwachungskamera. Die Vorteil der kabellosen Verbindung sowie der relativ günstige Einstiegspreis der jeweiligen Modelle sind einfach zu verlockend. In der Tat ist es durchaus richtig, dass auch eine WLAN-Kamera sowohl für den Indoor- als auch für den Outdoor-Bereich erworben werden kann und dass die Modelle ebenfalls gänzlich nach den individuellen Bedürfnissen des Nutzers eingerichtet werden können. Die Kameras werden zumeist direkt anschlussfertig geliefert und je nach Preiskategorie integrieren sie sich auch nahezu eigenständig in das bereits bestehende Netzwerk. Bei etwas günstigeren Modellen kann es jedoch erforderlich sein, dass die Kamera von dem Netzwerk zunächst erst einmal aufgenommen werden muss, was durchaus schon ein klein wenig Fachkenntnis erfordert. Der Nutzer sollte bei dem Erwerb einer derartigen Kamera unbedingt darauf achten, dass das Modell die gängigen Datenverschlüsselungsmethoden unterstützt.

Drei verschiedene Verschlüsselungsarten sind im Bereich der Netzwerktechnik gängig: WEP, WPA und WPA2. Sicherlich ist jeder Mensch für den Schutz seines eigenen Netzwerkes eigenständig verantwortlich und es obliegt ihm zu beurteilen, welcher Schutz als ausreichend betrachtet wird. Wichtig ist jedoch zu wissen, dass WEP als schwächste Form der Verschlüsselung anzusehen ist während WPA2 den neuesten und somit stärksten Verschlüsselungsstand darstellt. Dieser Umstand bedeutet jedoch nicht automatisch, dass auch WPA2 verwendet werden kann da der WLAN Accespoint, also der Signalgeber des Internets, diese Verschlüsselungstechnik auch unterstützen muss. Aus diesem Grund empfiehlt es sich stets, einen genauen Blick in das Handbuch des Routers zu werfen und sich vorab genau darüber zu informieren, was die Technik hergibt. Sollte die Netzwerktechnik die stärkste Verschlüsselungstechnik ermöglichen, so sollte der Nutzer diese Form der Verschlüsselung des Netzwerks auch auswählen. Neben den Einstellungen im Router bietet zumeist die Überwachungskamera selbst auch die verschiedensten Formen des Netzwerkschutzes an. Als gängigste Variante gilt hierbei der Passwortschutz, der auf jeden Fall eingerichtet werden sollte. Dieser Schutz verhindert wirksam den unbefugten Zugriff auf die Überwachungskamera und erschwert Hackerangriffe um ein Vielfaches. Beachtet werden sollte allerdings, dass das Passwort selbstverständlich geheim bleiben und in regelmäßigen Abstand durch den Nutzer geändert werden muss. Nur auf diese Weise kann ein wirksamer Schutz der Überwachungskamera im Netzwerk gewährleistet werden, da die Kamera selbst über ein eigenes System mit zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten verfügt und unbefugter Zugriff eine ganze Menge Schaden anrichten kann.

Im Grunde genommen kann gesagt werden, dass die Sicherheit der WLAN-Kamera im heimischen Netzwerk durchaus als gesichert angesehen werden kann, wenn der Nutzer sich an diese kleinen Regeln hält und auch die Sicherheitsvorkehrungen in regelmäßigen Abständen überprüft. Auf eine gut gepflegte WLAN-Kamera mit den neuesten Sicherheitsstandard wird kaum ein Unbefugter einen Zugriff haben können.

Das Stand-Alone-System

Obgleich das Stand-Alone-System von dem reinen Namen her vermuten lässt, dass es sich um eine gänzlich andere Technik als die Netzwerk-Kamera handelt, so ist dieser Glaube ein weit verbreiteter Irrtum. Vielmehr ist das Stand-Alone-System eher als eine Art „Offline-Verbindung“ zwischen der Überwachungskamera und dem Computer zu verstehen, da beide Komponenten völlig abseits des Internets operieren. Die Bilder der Überwachungskamera werden entweder auf die konventionelle Art der Kabelverbindung oder kabellos per Funk auf den Computer übertragen, so dass diese Form der Überwachungstechnik keinerlei Angriffsfläche für Hacker-Angriffe bietet. Beachtet werden sollte allerdings, dass die Funkübertragung lediglich eine begrenzte Reichweite hat und dass bei einer Überschreitung dieser Reichweite die Überwachungskamera nicht mehr zuverlässig ihren Dienst verrichten kann. Wer aus diesem Grund die Kabelverbindung zwischen den beiden Komponenten wählen möchte, der sollte bedenken, dass dies einen erheblich höheren Aufwand darstellt. Bei Mietwohnungen, die auf diese Weise vor Einbrüchen geschützt werden sollen, kann es durchaus zu baulichen Maßnahmen kommen. Der Vermieter muss daher auf jeden Fall vorher um Erlaubnis gefragt werden.

Gibt es auch WLAN-Stand-Alone Kameras?

Grundsätzlich bietet der Markt auch Varianten einer Überwachungskamera auf WLAN-Basis, die keinen Computer benötigen. Diese werden jedoch zumeist als Komplettset angeboten, da sie einen Direktzugriff ermöglichen müssen. In diesem Zusammenhang sollte bedacht werden, dass eine Stand-Alone-Kamera über einen besonderen Zugang zu einer Energiequelle verfügen muss, da sie selbstverständlich mit Strom betrieben wird. Zumeist wird dies jedoch in Form eines normalen Netzsteckers mit herkömmlichem Stecker abgedeckt, so dass auch die WLAN-Stand-Alone-Kameras sich für den Außenbereich eignen. Selbstverständlich ist der Netzstecker jedoch im Komplettset enthalten, da die Komplettsets inklusive Überwachungskamera mit etwaigem Direktzugriff anschlussfertig geliefert werden. Natürlich müssen jedoch auch die WLAN-Stand-Alone-Kameras im Netzwerk entsprechend geschützt werden, was jedoch durch den Direktzugriff auf das Komplettset erfolgt und ebenfalls keinen Computer erfordert. Zumeist werden derartige Systeme mit Direktzugriff von Menschen bevorzugt, die ihr gesamtes Haus oder ihre Wohnung von dem Tablet oder dem Smartphone aus steuern. Die Systeme sind jedoch auch perfekt geeignet für das Nachrüsten alter Immobilien mit veralteten Leitungen oder mit verwinkelter Bauweise.

Wenn eine Komplettlösung gewünscht ist

Es wird viel im Internet damit geworben, dass ein Komplettüberwachungs-Set das Optimum an Sicherheit darstellt. Dies kann jedoch so in dieser Form nicht ohne Weiteres behauptet werden, da bei der Wahl der richtigen Überwachungskamera auch immer weitergehende Faktoren wie beispielsweise der gewünschte Einsatzort oder die Bildqualität der Kamera mit entscheidend ist. Wer ein Komplettsystem erwerben möchte sollte sich daher sehr genau im Klaren sein, was genau er von der Komplettlösung erwartet und welchen finanziellen Kostenaufwand er betreiben möchte. Dies fängt bereits bei der Frage der Bildqualität an und endet nicht zuletzt bei dem Material der Überwachungskamera. Soll die Überwachungskamera beispielsweise sowohl tagsüber als auch in der Nacht zuverlässige Bilder an den Computer übermitteln, so muss die Bildqualität auch bei Aufnahmen mit schlechteren Lichtverhältnissen entsprechend ausgelegt sein. Bei derartigen Vorhaben trennt sich sehr schnell die sprichwörtliche Spreu vom Weizen und es ist ein Irrglaube, dass ein derartig hochqualifiziertes System für ein geringes Budget erworben werden kann.

Zudem sollte man sich vor dem Erwerb der Überwachungskamera im Klaren darüber sein, welchen Bereich seines Eigentums man überwachen möchte. Soll beispielsweise ein ganz bestimmter Sektor wie die Haustür überwacht werden, so wird bei dem Komplettsystem eine einzige Überwachungskamera ausreichend sein. Sofern jedoch das große Grundstück an sich komplett überwacht werden soll ist eine Überwachungskamera dieser Aufgabe nicht gewachsen. Ein dementsprechend größeres und auch kostenintensiveres System wird in diesem Fall benötigt. Der große Vorteil bei einem Komplettsystem ist jedoch, dass die einzelnen Komponenten des Systems perfekt aufeinander abgestimmt sind und dass es die Sets in einer nahezu unendlichen Vielfalt und Größenordnung gibt. Bei vielen Sets verfügen die Kameras über einen 360 Grad Blickwinkel oder alternativ über die sogenannten unbeweglichen Spot Kameras, die sich ganz besonders unauffällig im Außenbereich installieren lassen. Besonders beliebt in der letzten Zeit werden die Arten der Komplettsets, die mit einem Bewegungsmelder ausgestattet sind. Diese zeichnen nur dann auf, wenn sich auch wirklich Bewegung auf dem Grundstück oder in dem zu überwachenden Bereich ereignet. Dies macht es gerade Hundebesitzern besonders einfach herauszufinden, wann sich der kleine Liebling wieder einmal auf dem Grundstück zu verdrücken versucht oder was genau er wann macht. Der weitere Vorteil dieser Art von Überwachung ist, dass der Strombedarf im Vergleich zu anderen Überwachungstechniken wesentlich geringer ist. In vielen Fällen ist auch eine Mini-Überwachungskamera angebracht, da die Räumlichkeiten eine andere Lösung schlichtweg nicht unterbringen können.

Die individuelle Lösung ist stets die Beste

Als Fazit kann grundsätzlich festgehalten werden, dass es das perfekte System einer Überwachungskamera für Jedermann schlussendlich nicht gibt. Während Skeptiker immer an der Sicherheit im Internet zweifeln werden, so sei an dieser Stelle gesagt, dass die Funklösung auch nicht in jeder Immobilie die beste Lösung ist. Wer sich ein wenig mit der Funktechnik auskennt wird wissen, dass diese Übertragungstechnik durchaus störanfällig ist und bei Haushalten mit hohem Funkaufwand durchaus Lücken bekommen kann. Man sollte zwar durchaus nicht an der Sicherheit seines Heims sparen, doch ist auch nicht jeder Mensch in der Lage für Überwachungstechnik ein Vermögen auszugeben. Dies ist in vielen Fällen auch überhaupt nicht erforderlich, da selbstverständlich der Umfang der Überwachungstechnik an die heimischen Gegebenheiten angepasst werden sollte. Ein System mit einer Überwachungskamera, die in der Lage ist jeden Winkel des Heims in bester Bildqualität aufzuzeichnen, mag durchaus in einer normalen Durchschnittsmietwohnung ein wenig überdimensioniert erscheinen während hingegen für wohlsituierte Menschen mit großen Grundstücken die Überwachungskamera durchaus etwas mehr leisten muss.

Der Nutzer, der sich für eine Überwachungskamera zur Sicherung seines Heims interessiert, sollte in jedem Fall vorher ein Beratungsgespräch mit dem Anbieter in Anspruch nehmen und sich genauestens über die Eigenheiten der jeweiligen Systeme informieren. Nur auf diese Weise kann deutlich werden, welche Überwachungskamera für welchen Zweck an welchem Einsatzort die Ideallösung darstellt. Es kann durchaus möglich sein, dass eine günstige Überwachungskamera als Einstieg in die Materie eine gute Lösung bietet doch sollte sich der Nutzer sehr schnell darüber im Klaren sein, dass der günstige Preis nicht von irgendwoher kommt. Jede Überwachungskamera im Niedrigpreissegment hat irgendwo ihre Schwächen, doch kann es auch angemessene Lösungen zum kleinen Preis geben. Diese eignen sich besonders gut für Eltern von Teenagern oder von Säuglingen, die in ihrer Abwesenheit gern wissen möchten, was daheim so vor sich geht. Gerade bei Tagesmüttern verbleibt doch letztlich oft das unschöne Gefühl der Unsicherheit, da man mit Sicherheit so manchen beunruhigenden Film oder so manche verstörende Reportage gesehen hat. Mit einer günstigen Überwachungskamera lässt sich dieses Gefühl sehr leicht beseitigen und auch so manches unerwünschte Verhalten direkt und kostengünstig ändern.

Letztlich bietet die Überwachungskamera, unabhängig von ihrer Art und Güte sowie des Preissegments ihrem Besitzer ein enorm wertvolles Gut – das beruhigende Gefühl der Sicherheit, dass die heimische vier Wände in der Abwesenheit sowohl vor äußeren als auch vor inneren Gefahren geschützt sind.

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