Seller.at Testbericht

Zuletzt am 15.08.2016 aktualisiert.

Zusammenfassung

Versand an deutsche Adresse

Gebrauchtartikel schnell und unkompliziert verkaufen

Leicht verständliche Webseite

Eingabe des EAN Code zwingend erforderlich

 Telefonservice nur in Österreich

 nicht für mobile Endgeräte optimiert

Gesamt-Bewertung

(83,3%) GUT SELLER.AT 08/2016 Sorry, your browser does not support inline SVG.

Seller.at Gutschein / Rabatt

Zurzeit gibt es eine Aktion, bei der die anfallenden Versandkosten pauschal erstattet werden. Seller.at berechnet die eventuell anfallenden Versandkosten bereits in den Angebotspreisen. Kunden erhalten eine pauschale Versandkosten-Erstattung, die automatisch vom System zum Wert des Artikels hinzugerechnet wird. Dem Kunden ist es frei, welchen Versandservice er nutzen möchte. Die Kosten dafür werden nach folgender Pauschale erstattet:

  • bis zu 10 Artikel: 3,00 € Erstattung
  • bis zu 49 Artikel: 4,50 € Erstattung
  • mehr als 49 Artikel: 5,00 € Erstattung
HIER GEHT ES ZUM ANBIETER *

Seller.at Test- und Erfahrungsbericht

Auf Seller.at haben Privatpersonen die Möglichkeit, ihre gebrauchten Artikel an die Ankaufsplattform zu verkaufen. Anders als auf anderen Verkaufsplattformen müssen hier keine Privatinteressenten gefunden werden und es sind auch keine langen Auktionen nötig. Hier werden Gebrauchtartikel zu festen Preisen verkauft. Was Seller.at im Einzelnen auszeichnet, zeigt der nachfolgende Test.

1. Ankauf-Auswahl

Gebrauchtartikel aus folgenden Kategorien können an Seller.at verkauft werden:

  • Musik-CDs
  • DVDs
  • Videospiele
  • Legosteine

Um etwas bei Seller.at verkaufen zu können, muss man zunächst die jeweilige Kategorie auswählen. Anschließend muss die EAN eingegeben werden. Die EAN ist eine 13-stellige Nummer mit einem Strichcode zur eindeutigen Kennzeichnung von Produkten. Ein solcher Barcode befindet sich in der Regel auf der Rückseite der Verpackung eines Produktes. Alternativ kann man sich den Barcode Scanner von Seller.at herunterladen und den Barcode bequem vor der Webcam einscannen. Nachdem der Barcode erkannt wurde, nennt der Anbieter einen Angebotspreis. Ist man mit dem Angebotspreis zufrieden, akzeptiert man diesen mit einem Mausklick auf der Plattform und sendet seine Artikel gut verpackt an Seller.at. In wenigen Tagen wird der Betrag an den Kunden überwiesen. Der Mindestverkaufsbetrag liegt bei 10 Euro.

Bei DVDs ist es wichtig darauf zu achten, dass nur solche mit deutscher Tonspur angekauft werden. VHS Videokassetten sowie PC-Spiele werden nicht angekauft. Software, die eine Online-Aktivierung benötigen, werden nur original eingeschweißt akzeptiert.

Seller.at gestattet die Möglichkeit, mehrere Artikel schnell und einfach zu verkaufen. Dafür wurde die Mehrfacheingabe entwickelt, bei der bis zu 150 Barcode-Nummern eingegeben werden können. Aufgrund der vielen Eingaben kann es allerdings einige Sekunden dauern, bis die Ergebnisse alle vollständig angezeigt werden.

Durch den Weiterverkauf der gebrauchten Produkte wird Unmengen an Müll verhindert. Damit leistet Seller.at mit jedem Ankauf einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz. Ferner bietet die Ankaufsplattform ein Recycling-Programm an. Alte CDs, DVDs oder Games mit wertlosem Inhalt können problemlos aufbereitet und in neue Produkte umgewandelt und wiederverwendet werden. Kunden können ihre alten Scheiben kostenlos ihrem Verkauf beilegen. Seller.at leitet diese an das Recycling-Unternehmen weiter.

Neben den Ankaufskategorien bietet Seller.at seinen Kunden Live-Statistiken an. Dort wird angegeben, wie viele Artikel sie seit Februar 2009 bereits angekauft haben. Die Ankaufszahl liegt derzeit bei 50.539 angekauften Artikeln. Zudem wird angezeigt, dass bisher bereits 94.278,99 EURO ausgezahlt wurden. Seit Juni 2013 wurden 3.207 kg gebrauchte Legosteine angekauft.

Für die Leser wurde zudem ein informativer Blog erstellt, in dem Themen rund um CDs, DVDs, Videospiele und Lego Spielzeug behandelt werden. Informationen darüber, wo man Lego am günstigsten kaufen kann und welche Aktionen es derzeit gibt, bieten den Lesern einen Mehrwert. Schließlich sollen die Regale nach dem Verkauf an Seller.at auch wieder aufgefüllt werden. Wer exklusive Rabatte bekommen und keine Sonderaktionen mehr verpassen möchte, kann sich zusätzlich zum Newsletter anmelden.

Nach erfolgreicher Zusendung und Kontrolle der Ankaufartikel bezahlt Seller.at den Betrag durch eine Überweisung auf das Girokonto oder eine Zahlung per Paypal. Im Regelfall braucht Seller.at nach Eingang der Ware 1-2 Tage zum Kontrollieren. Nach der Kontrolle wird der fällige Betrag innerhalb von 3 Werktagen überwiesen.

Ankauf-Auswahl: 83%

seller.at

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2. Benutzerfreundlichkeit der Webseite

Die Webseite von Seller.at wirkt recht übersichtlich aufgebaut. Oben befinden sich an erster Stelle die vier großen Ankaufskategorien. Mit einem Mausklick auf den runden Button kann die passende Kategorie ausgewählt werden. Die ausgewählte Kategorie färbt sich nach dem Anklicken orange, was das Ganze noch einmal übersichtlicher macht. Anschließend erscheint ein Feld, um die Barcode-Ziffer einzugeben. Mit „Los geht’s“ wird der Verkaufsprozess gestartet. Eine Suche nach Produkten ohne EAN Code ist leider nicht möglich, was es zu Beginn teilweise etwas mühselig macht einen Artikel einzustellen.

Links befindet sich eine Liste mit unterschiedlichen Reitern, die die wichtigsten Themen und Informationen bereitstellen. Auch hier färbt sich der ausgewählte Reiter orange. Unter den FAQ werden alle relevanten Fragestellungen aufgelistet und beantwortet.

Rechts wird leicht ersichtlich der Warenkorb mit der aktuellen Anzahl an Artikeln und dem aktuellen Preis des gesamtes Verkaufes angezeigt. Seller.at leitet somit den Kunden schnell und übersichtlich durch seine Webseite zum gewünschten Ziel.

Leider ist die Homepage nicht für mobile Endgeräte optimiert. So ist die Bedienung auf Smartphones und Tablets nicht ganz so angenehm wie am Computer.

 Benutzerfreundlichkeit der Webseite: 82%

seller_at_test

3. Kundenservice

Kunden können durch das auf der Plattform vorgegebene Formular Kontakt zu Seller.at aufnehmen. Dazu müssen sie nur die angegeben Felder ausfüllen, ihr Anliegen dort reinschreiben und auf „Absenden“ klicken. Möchte man das Kontaktformular nicht nutzen, so kann man direkt eine Nachricht an die im Impressum angegebene E-Mail-Adresse verschicken (an office@seller.at). Im Test erhielten wir auf Kundenanfragen stets am gleichen Tag noch eine passende Antwort.

Dazu ist im Impressum auch eine Telefonnummer angegeben, über die man den Kundenservice noch schneller erreichen kann. Allerdings ist der Sitz des Anbieters in Österreich. Ein Anruf aus Deutschland könnte da ziemlich teuer werden.

Kundenservice: 85%

Fazit

Alles in einem hat Seller.at eine sehr nützliche Idee mit einer übersichtlichen Webseite gut umgesetzt. Statt gebrauchte CDs, DVDs, Videospiele und Lego Spielzeug Staub fangen zu lassen oder gar im Mülleimer verschwinden zu lassen, kann man die nicht mehr gewünschten Artikel bequem und einfach an Seller.at verkaufen und dabei schnell Bares machen. Neben der Möglichkeit des Verkaufes bietet Seller.at seinen Kunden einen zusätzlichen Mehrwert durch einen interessanten Blog. Auch die Erstattung einer Versandkostenpauschale kann dem Anbieter positiv zugerechnet werden. Zudem hat die Webseite eine einfach zu bedienende Navigation, die es dem Kunden erleichtert, sich schnell zurechtzufinden. Allerdings sollte die Seite auch für mobile Endgeräte optimiert werden. Leider ist der Kundenservice per Telefon aus Deutschland nicht so einfach bzw. kostengünstig zu erreichen.

Gesamt: 83,3%

Info-Videos und Werbespots

Kontakt zum Anbieter

Seller.at ist ein Angebot von:

Raidl Christian
Maximilian-Pagl-Straße 3
4651 Stadl-Paura
Österreich

Telefon: +43 (0)7245 20 726 (Österreich)

E-Mail: office@seller.at

Neuigkeiten zum Anbieter

Quelle der verwendeten Screenshots: www.seller.at*

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